Haushaltsnahe Dienstleistungen - Hürden beseitigen!

ARGE setzt sich für Vereinfachung und Entbürokratisierung der Rahmenbedingungen ein

Angesichts der bekannten demografischen Entwicklungen ist der Einsatz der Bayerischen Staatsregierung zur Weiterentwicklung und Umsetzung der Bestimmungen des § 45 c SGB XI – hier insbesondere die haushaltsnahen Dienstleistungen – anzuerkennen. Diese ermöglichen es vielen älteren Menschen, trotz bestehender Hilfsbedürftigkeit, in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu können.

Allerdings hat die Praxis gezeigt, dass in den bestehenden Vorschriften Hürden versteckt sind, die den flächendeckenden Ausbau der entsprechenden Angebote insbesondere in ländlichen Gebieten mit den dort beheimateten eher kleineren Organisationen wesentlich behindern.

Im Fokus unseres Anliegens der Vereinfachung und Entbürokratisierung der Rahmenbedingungen stehen die Themenkomplexe

„Finanzierungsmodus“ (Hinweise zum Vollzug …, 2.4 ff),

„Geeignete Fachkraft“ (§ 82 Abs. 2 AVSG) sowie

„Tätigkeitsnachweis“ bei Anerkennung (§ 82 Abs. 1 Nr. 5 AVSG).  

Lesen Sie hierzu unsere Stellungnahme und Position. 

 

Haushaltsnahe Dienstleistungen 

Ganz aktuell steht im Zuge des demografischen Wandels und der damit immer älter werdenden Bevölkerung der Ausbau der haushaltsnahen Dienstleistungen im Landkreis München im Fokus.

Gemeinsam mit dem Landkreis München wollen die in der ARGE organisierten Nachbarschaftshilfen zusätzliche Dienstleistungen im hauswirtschaftlichen Bereich, wie Reinigung, Einkaufs- oder Mahlzeitenservice auf- und ausbauen. Diese Angebote sollen eine ambulante Versorgung im Alter und bei Pflegebedürftigkeit in Zukunft besser ermöglichen.